Konsortium energienetz GSG

Wärme- und Kälteversorgung City-Garage St. Gallen

Die City-Garage AG erstellt in St. Gallen einen Neubau mit Werkstatt, Büro und Showroom. Der Neubau befindet sich im Gebiet des energienetz GSG (Gossau, St. Gallen und Gaiserwald), einer Interessevereinigung für die Umsetzung zukunftsweisender Energieprojekte. 

Anschluss Anergienetz
Die Wärme- und Kälteversorgung der City-Garage soll künftig über das Wärmenetz GSG erfolgen, über das die im Gebiet vorhandene Abwärme zur Verfügung gestellt wird. Als Übergangslösung wird eine reversible Luft-Wasser-Wärmepumpe eingesetzt, die so ausgelegt ist, dass sie später an das Wärmenetz angeschlossen werden kann. Die Nutzung des Grundwassers statt der Luftfassung wurde aufgrund unzureichender Durchlässigkeit des Untergrunds verworfen. 

Contracting-Vertrag
Für die Wärme-und Kälteversorgung durch das Konsortium 'energienetz GSG Contracting' wurden die Grundlagen zur Erstellung eines Contracting-Angebots zu Händen der City-Garage AG erarbeitet. Als Grundlage für das Contracting-Angebot wurde eine Investitions- und Betriebskostenrechnung (Lebenszykluskosten) erstellt, ein entsprechendes Tarifmodell sowie der Contracting-Vertrag inkl. der notwendigen Beilagen (Übersichtsplan, Schnittstellenschema und Technische Anschlussbedingungen) erarbeitet. Es wurde berücksichtigt, dass das Betreiber- und Tarifmodell einen einfachen Übergang hin zum Anschluss an das geplante Wärmenetz GSG ermöglicht.

Resultate
Wärme- und Kälteversorgung
Vorbereitung eines Anschlusses für das künftige Anergienetz

Leistungsumfang
Vorprojekt
Bauprojekt
Realisierung

Projektdauer
Juli 2016 – Sept. 2017

Mitarbeiter
David Elmer, Projektleitung Heizung / Kälte
Matthias Kolb, Energiekonzept

Andermatt Swiss Alps

Masterplan Andermatt Tourismus Resort

Mit dem Projekt Andermatt Tourismus Resort wird das traditionelle Schweizer Bergdorf Andermatt zur attraktiven Ganzjahresdestination weiterentwickelt. Der Masterplan von Andermatt Swiss Alps umfasst 44 Mehrfamilienhäuser, 7 Hotels, einen Golfplatz und den direkten Anschluss an die neu entstehende Skiarena Andematt – Sedrun.

Mit der Umsetzung des Masterplans muss die gesamte Infrastruktur den neuen Bedürfnissen angepasst werden. Dazu gehören neue Strassen, Brücken und Unterführungen, Parkhäuser und sämtliche Medienleitungen für die Ver- und Entsorgung.

anex unterstützt die Projektentwickler von Andermatt Swiss Alps indem sie die Technikprojekte koordiniert und aufeinander abstimmt. Mit der Planung und Ausrüstung des Parkings «Podium» wird die Inbetriebnahme per Ende 2017 sichergestellt. Dazu gehören auch der Abgleich aller Schnittstellen mit Nachbarprojekten und die Terminharmonisierung mit der Eröffnung des Hotels Radison Blue Andermatt.

Resultate
Bedürfnisse zwischen Resort und Werke sind abgestimmt

Qualitätssicherung und Schnittstellenkoordination der Ver- und Entsorgung für Mehrfamilienhäuser und Hotelprojekte sind gewährleistet

Leistungsumfang
Konzepterarbeitung

Begleitung Bewilligungsprozess und Vergabeverfahren

Leitung der Ausführungsplanung und Realisierung Parking Podium

Bauherrenberatungen in den Bereichen Resort Ver- und Entsorgung

Projektdauer
2017

Mitarbeiter
Andreas Stucki, Gesamtprojektleiter Koordination

Energie Uster AG

Wärmeverbund Uster Nord

Die Energie Uster AG ist eine in der Energiestadt Uster verwurzelte Energielieferantin, welche bestrebt ist, die Ziele der kommunalen Energieplanung der Stadt Uster umzusetzen.

Für das Gebiet Uster Nord wurden im 2013 im Rahmen einer Vorstudie verschiedene Versorgungsvarianten ausgearbeitet und ökonomisch sowie ökologisch miteinander verglichen. Es hat sich gezeigt, dass ein durch die Energie Uster betriebenes Fernwärmenetz mit Holzschnitzelfeuerung für das betrachtete Gebiet sowohl aus wirtschaftlicher wie energetischer Sicht die vielversprechendste Wärmeversorgungslösung ist. Diese Lösung unterstützt die Zielsetzungen des kommunalen Energieplans.

Basierend darauf wurde das Projekt mit Kostenberechnung für einen Holzschnitzel Wärmeverbund ausgearbeitet. Parallel dazu wurde die Wirtschaftlichkeit mittels Annuitätenmethode sowie des eigens für den Wärmeverbund ausgearbeiteten Cash Flow Modells überprüft und das Geschäftsmodell für den Wärmeverkauf bestimmt.

Mit der Ausarbeitung von Vorlagen für die Wärmelieferverträge und durch die Unterstützung in den entsprechenden Kundengesprächen konnte der Energie Uster AG auf technischer, wirtschaftlicher sowie strategischer Ebene eine umfassende Dienstleistung angeboten werden. 

Resultate
Projektentwicklung eines wirtschaftlichen Holzschnitzel-Wärmeverbundes von
rund 10 GWh/a

Leistungsumfang
Projektentwicklung
Geschäftsmodell
Vertragswesen

Projektdauer
2017

Bausumme
CHF 8 Mio.

Mitarbeiter
Thomas Gautschi, Gesamtprojektleitung
Mariano Della Chiesa, Koordination Planung und Wirtschaftlichkeit