Abseits der Norm

Beim Umbau der Alten Reithalle in Aarau zu einem Theater- und Konzerthaus starten die HLKS-Installationsarbeiten. Aber aufgepasst! Hier treffen Sie keine 0815-Lösungen an. Andreas Stucki, Gesamtprojektleiter bei Anex, gibt einen Einblick in die herausfordernden und kniffligen Umbauarbeiten.
Die HLKS-Installationsarbeiten bei der Alten Reithalle sind gestartet. Wie läuft es derzeit auf der Baustelle? Können Sie sich beruhigt und entspannt zurücklehnen?

Auf einer Baustelle kann man sich nie zurücklehnen. Aber die Bauarbeiten für den Umbau der Alten Reithalle fordern auch einen erfahrenen und versierten Fachbauleiter wie mich.

Wir arbeiten einerseits in einem Gebäude, das unter Denkmalschutz steht und andererseits entspricht bei diesem Umbau nichts der Norm – vom Waschtisch, über die Lüftungsführung im Erdreich oder den Luftauslässen über Dach. Vieles sind Spezialanfertigungen oder sogar Prototypen. Es gibt keine Referenzen. 

Wie gehen Sie damit um?

Eine gute und klare Kommunikation mit Planern und Unternehmern auf der Baustelle ist das A und O. Wir müssen alle für das grosse Ganze gewinnen und aufzeigen, warum der Wasseranschluss für den Waschtisch präzise an Punkt x und nicht ein paar Zentimeter daneben montiert werden muss. Wenn der Funke überspringt, dann macht es auch Spass!

Dabei dürfen wir aber Normen und Richtlinien nicht aus den Augen verlieren, wie zum Beispiel die Einhaltung des Brandschutzes.

Was ist Ihre Motivation?

Wenn das Geplante auf der Baustelle Realität wird – das freut mich immer wieder aufs Neue.

Wann werden die Arbeiten am Konzert- und Theaterhaus abgeschlossen sein?

Die Alte Reithalle wird nächstes Jahr im Juli ihre Tore für Theater, Tanz, Musik und modernen Zirkus  öffnen.

Fragen zum Projekt?

Haben Sie Fragen zum Umbau der Alten Reithalle in Aarau? Wir freuen uns, Ihr Anliegen persönlich mit Ihnen zu besprechen.

Andreas Stucki
Gesamtprojektleiter / Qualitätsmanager

Eidg. Dipl. Techniker HF Sanitär


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