4 FRAGEN AN Nadège Vetterli

Nadège Vetterli betreut bei anex Ingenieure die neuen Dienstleistungen Energiesimulationen, Bauphysik & Bestandsanalysen und stellt sich unseren 4 Fragen.

Nadège Vetterli, MSc Umwelting. EPFL Projektleiterin Bauphysik und Energiesimulationen +41 41 226 16 23   nadege.vetterli@anex.ch

Nadège Vetterli, MSc Umwelting. EPFL
Projektleiterin Bauphysik und Energiesimulationen
+41 41 226 16 23
nadege.vetterli@anex.ch

Warum lohnt es sich eine Gebäudesimulation zu erstellen?

Um das Gebäude als System besser zu verstehen. Unter anderem können alle Disziplinen integriert werden, gesamthaft deren Zusammenhang berücksichtigt werden und Kosten eingespart werden.

Was lässt sich bei einer Energiesimulation alles berechnen?

Das sind ganz unterschiedliche Daten, die aus einer Simulation gewonnen werden können: Energieflüsse, Temperaturen, Luftqualität oder Luftströmungen. Zum Beispiel gewinnt der Einfluss des Nutzerverhaltens oder der Einfluss des Aussenraumklimas zunehmend an Bedeutung und kann mit einer solchen Simulation quantifiziert werden.

Lassen sich die gewonnenen Daten auch bei BIM integrieren?

Ja, wir entwickeln im Moment bei anex einen sogenannten «Workflow», bei welchem Informationen zwischen dem BIM-Modell und dem Simulationsmodell systematisch ausgetauscht werden können.

Welche Grundlagen braucht es, um eine Simulation erstellen zu können?

Am besten ist ein Gebäudemodell, das mindestens die Gebäudegeometrie beinhaltet. Dazu müssen die Gebäudetechnik, die Gebäudehülle sowie die internen Lasten wie zum Beispiel Personen, Geräte und Beleuchtung im Vorfeld definiert werden. In einer frühen Projektphase gibt es einige Faktoren, die noch nicht bekannt sind. In solchen Fällen greifen wir auf unsere Erfahrungswerte zurück, welche im Laufe des Projektes weiter verfeinert werden können.

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