Neubau Sonova Phonak, Murten

Low-Tec-Energiekonzept

Visualisierung: OOS AG

Visualisierung: OOS AG

Die Phonak Communications AG, welche zur Sonova Holding AG gehört, plant ihren Hauptsitz in einen Neubau in Murten zu verlegen. Für den Teil Hautechnik wurde neben dem Vorprojekt zusätzlich auch ein Energie- und Medienversorgungskonzept erarbeitet.

Low-Tec-Ansatz
Das Energiekonzept verfolgt einen klaren Low-Tec Ansatz: Das Gebäude soll mit möglichst einfachen technischen Installationen auskommen. Dabei wird weitgehend auf die Komfortlüftung verzichtet und die Anordnung des Gebäudes in Zusammenhang mit den unterschiedlichen Luftanströmungsdrücken der dynamischen Fenstersysteme genutzt. Der Frischluftersatz in den Sitzungszimmern wird mittels Luftüberströmung und Unterdruckventilatoren in den Oblichtern erfolgen. Im Erdgeschoss wird die Lufthygiene über eine Komfortlüftung gewährleistet.

Aktivierung der Bauteile
Für die thermische Behaglichkeit im Sommer und Winter ist eine Aktivierung der Bauteile angestrebt. Versorgt wird die Bauteilaktivierung über die Nutzung des Erdreiches und unterstützend über eine reversible Kältemaschine.

Resultate
Gebäudetechnikkonzept
Energie- und Medienkonzept Low-Tec

Leistungsumfang
Projekterarbeitung

Projektdauer
2018 - 2020

Mitarbeiter
Felix Frei, Gesamtprojektleitung
Thomas Gautschi, PL Energiekonzept
Christoph Ris, Koordination und Lüftung
Loris Steinmann, Sanitär
Anja Binz, Heizung/Kälte

Berthold

Studie Energie- und Medienversorgung

Hochschulgebiet_Zürich_Zentrum.jpg

Mit einer Gebietsplanung wird für das Hochschulgebiet Zürich-Zentrum die zukünftige Flächenentwicklung der drei Institutionen ETH, Uni Zürich sowie Universitätsspital koordiniert. Um die Energie- und Medienversorgung übergeordnet zu konzipieren sowie in Zukunft die Synergien zwischen den Institutionen besser zu nutzen, wurde im Rahmen des Richtplanverfahrens im Jahr 2015 ein übergeordnetes Konzept erarbeitet.

Zur Sicherstellung, dass die infrastrukturelle Entwicklung gemäss dem übergeordneten Konzept eingehalten wird, wurden nun die dazu benötigten Massnahmen detektiert und auf einer Umsetzungsagenda konkretisiert. Dazu wurde zusammen mit den Institutionen ein Mengengerüst des zukünftigen Bedarfs erarbeitet sowie eine Übersichtskarte im GIS erstellt, aus welcher die relevanten Grundlagen für die Energie- und Medienversorgung ersichtlich sind. In einer Projektskizze wurden die Massnahmen als Teilprojekte mit Verantwortlichkeiten, Kostenteilern und Teilschritten festgehalten. Diese werden nun im Projektsteuerungsausschuss des Hochschulgebiets Zürich-Zentrum festgesetzt und in die Umsetzungsagenda aufgenommen. 

Resultate
Konzeptionierung Energie- und Medienversorgung, GIS Karte und Umsetzungsplan

Leistungsumfang
Mengengerüst mit GIS Karte und Koordination der Medien: Wärme  / Kälte, Strom / Notstrom, Wasser / Abwasser / Regenwasser / Fernwärme
Definieren von Standards
Erarbeitung Massnahmen und Umsetzungsagenda

Projektdauer
Mai-Oktober 2017

Mitarbeiter
Felix Frei, Gesamtprojektleitung
Thomas Gautschi, Korreferat

See-Energie Horw Kriens

Gesamtplanung

Luftbild_Luzern_Süd.jpg

ewl realisiert einen See-Energieverbund im Horwer Seebecken des Vierwaldstättersees. Damit wird die Basis für eine umweltschonende Energieversorgung grosser Teile von Horw, Kriens und Luzern Süd gelegt. Die erste Wärmelieferung ist voraussichtlich in der Heizperiode 2020/2021 möglich.

anex ist für die technische Gesamtkoordination des Projekts See-Energie Horw Kriens verantwortlich. Dazu gehören die technische Auslegung des Gesamtsystems, die technische Koordination der einzelnen Teilprojekte sowie die ökonomische Überprüfung des Projekts.

Weiterführende Informationen zum Pionierprojekt See-Energie Horw Kriens finden Sie hier: 
https://www.ewl-luzern.ch/privatkunden/energie/see-energie/

Resultate
Nachhaltige Energieversorgung von Horw, Kriens und Luzern Süd

Leistungsumfang
Übergeordnete konzeptionelle und technische Gesamtplanung 

Projektdauer
2017 - 2021

Mitarbeiter
Matthias Kolb, Gesamtprojektleitung
David Weibel, Energieplanung
Gregor Steiger, Projektunterstützung
Thomas Gautschi, Koreferat

 

Partnerschaft mit IE Group

Die IE Group entwickelt, plant und realisiert Industriebauten in der Schweiz und Deutschland. Faktoren wie Produktionsablauf, Waren- und Personenfluss, Hygieneanforderungen und das Erweiterungspotenzial stehen dabei im Mittelpunkt.

Die IE Group als erfolgreicher Generalplaner und Totalunternehmer für die Industrie schenkt uns in Zukunft als Planungspartner ihr Vertrauen.

Gemeinsam entwickeln, planen und realisieren wir Industriebauprojekte mit der grösstmöglichen Effizienz, welche perfekt auf Ihren Fertigungsprozesse abgestimmt sind.

Resultate
Umsetzung von energieeffizienten und wirtschaftlichen Gebäudetechnikkonzepten für Industrieanlagen.

Leistungsumfang
Planung SIA Phasen 11-61
HLKSE / GA und Gesamtkoordination Gebäudetechnikprozesse
Energie- und Medienkonzepte
Aufbau Technikmodell BIM

HUG AG, Malters

Standortkonzentration in Malters

Visualisierung: Cerutti Partner Architekten AG

Visualisierung: Cerutti Partner Architekten AG

Mit dem Ziel die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, baut die HUG-Familie die Produktion ihrer Gebäcke in der Zentralschweiz aus und verlegt den bisherigen Produktionsstandort in Trimbach (Wernli) bis 2020/21 nach Malters.

Die meisten bestehenden Anlagen aus Trimbach werden erweitert und in einen umfassenden Erweiterungsbau in Malters integriert.

Mit der Zusammenlegung der beiden Standorte werden auch energetisch Synergien entstehen, die zu einer erheblichen Steigerung der Energieeffizienz wie auch einer Reduktion der Treibhausgasemissionen führen.

CO2-Emissionen senken
Es wurde ein Energiekonzept erarbeitet, welches primär darauf fokussiert, dass in Zukunft keine fossilen Energieträger zur Deckung des Wärmebedarfs eingesetzt werden sollen. Der heutige Ölbedarf soll möglichst vollumfänglich substituiert werden. Ausnahmen bilden entsprechende Redundanzen und Spitzenabdeckungen. Für die benötigte Kühlung bei den Produktionsprozessen ist ein Freecooling vorgesehen, was den Strombedarf für die Verdampfer reduziert. Für die thermische Versorgung wird das Grundwasser als auch die hauseigene Abwärme aus den Prozessen genutzt. Dadurch werden die jährlichen CO2-Emissionen um 85% gesenkt.

Webcam
Der aktuelle Baufortschritt kann hier mitverfolgt werden.

Referenzblatt HUG AG, Malters

Resultate
Sanierung, Erweiterung und Anpassung der gebäudetechnischen Anlagen aufgrund der Erweiterung des Standortes.

Leistungsumfang
Gesamtleitung Gebäudetechnik
Energie- und Medienkonzepte
Koordination Technik – Prozesse
HLKS / GA - Planung

Projektdauer
2017-2021

Mitarbeiter
Thomas Gautschi, Gesamtleitung
Felix Frei, Prozesse, Energie und Abwasser
Roman Basler, Lüftung
Remo Amiet, Heizung / Kälte
David Steinmann, Sanitär/Sprinkler

Hochgebirgsklinik Davos, Allergiecampus

Kühne Real Estate AG

Der Allergiecampus der Hochgebirgsklinik (HGK) in Davos Wolfgang soll Wissenschaft, Edukation und klinische Anwendung auf dem Areal der HGK verbinden. Neben neuen Gebäuden für Logistik, Gastronomie und Therapie sieht der Masterplan auch die Sanierung von bestehenden Gebäuden vor. Die bestehende, zentrale Öl-Heizung soll durch eine Holzschnitzelheizung ersetzt werden. Die bestehenden, oftmals überholten haustechnischen Installationen, sollen erneuert werden. Dazu werden auch die bestehenden Werkleitungen überprüft und müssen partiell angepasst werden. 

Webcam
Der aktuelle Baufortschritt kann hier mitverfolgt werden.

Resultate
Konzeptionierung und Anpassung gebäudetechnischer Anlagen

Leistungsumfang
Planung und Realisierung Masterplan, Energieerzeugung, bereinigtes Werkleitungskonzept

Projektdauer
2017 - 2020

Mitarbeiter
Sven Treichl, Gesamtprojektleitung
Roman Basler, Lüftung
David Steinmann, Koordination