Berthold

Studie Energie- und Medienversorgung

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Mit einer Gebietsplanung wird für das Hochschulgebiet Zürich-Zentrum die zukünftige Flächenentwicklung der drei Institutionen ETH, Uni Zürich sowie Universitätsspital koordiniert. Um die Energie- und Medienversorgung übergeordnet zu konzipieren sowie in Zukunft die Synergien zwischen den Institutionen besser zu nutzen, wurde im Rahmen des Richtplanverfahrens im Jahr 2015 ein übergeordnetes Konzept erarbeitet.

Zur Sicherstellung, dass die infrastrukturelle Entwicklung gemäss dem übergeordneten Konzept eingehalten wird, wurden nun die dazu benötigten Massnahmen detektiert und auf einer Umsetzungsagenda konkretisiert. Dazu wurde zusammen mit den Institutionen ein Mengengerüst des zukünftigen Bedarfs erarbeitet sowie eine Übersichtskarte im GIS erstellt, aus welcher die relevanten Grundlagen für die Energie- und Medienversorgung ersichtlich sind. In einer Projektskizze wurden die Massnahmen als Teilprojekte mit Verantwortlichkeiten, Kostenteilern und Teilschritten festgehalten. Diese werden nun im Projektsteuerungsausschuss des Hochschulgebiets Zürich-Zentrum festgesetzt und in die Umsetzungsagenda aufgenommen. 

Resultate
Konzeptionierung Energie- und Medienversorgung, GIS Karte und Umsetzungsplan

Leistungsumfang
Mengengerüst mit GIS Karte und Koordination der Medien: Wärme  / Kälte, Strom / Notstrom, Wasser / Abwasser / Regenwasser / Fernwärme
Definieren von Standards
Erarbeitung Massnahmen und Umsetzungsagenda

Projektdauer
Mai-Oktober 2017

Mitarbeiter
Felix Frei, Gesamtprojektleitung
Thomas Gautschi, Korreferat

See-Energie Horw Kriens

Gesamtplanung

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ewl realisiert einen See-Energieverbund im Horwer Seebecken des Vierwaldstättersees. Damit wird die Basis für eine umweltschonende Energieversorgung grosser Teile von Horw, Kriens und Luzern Süd gelegt. Die erste Wärmelieferung ist voraussichtlich in der Heizperiode 2020/2021 möglich.

anex ist für die technische Gesamtkoordination des Projekts See-Energie Horw Kriens verantwortlich. Dazu gehören die technische Auslegung des Gesamtsystems, die technische Koordination der einzelnen Teilprojekte sowie die ökonomische Überprüfung des Projekts.

Weiterführende Informationen zum Pionierprojekt See-Energie Horw Kriens finden Sie hier: 
https://www.ewl-luzern.ch/privatkunden/energie/see-energie/

Resultate
Nachhaltige Energieversorgung von Horw, Kriens und Luzern Süd

Leistungsumfang
Übergeordnete konzeptionelle und technische Gesamtplanung 

Projektdauer
2017 - 2021

Mitarbeiter
Matthias Kolb, Gesamtprojektleitung
David Weibel, Energieplanung
Gregor Steiger, Projektunterstützung
Thomas Gautschi, Koreferat

 

Seewasser Wärme- und Kälteverbund Circulago

Übergeordnete Gesamtleitung

Um die Stadt Zug und Baar Süd nachhaltig mit Wärme und Kälte zu versorgen, setzt WWZ einen Seewasser-Wärme- und Kälteverbund, den Circulago, um. Als lokales Energieversorgungsunternehmen hat sich WWZ mit Circulago zum Ziel gesetzt, eine Infrastruktur zu bieten, die es den einzelnen Nutzern ermöglicht, weg von der fossilen hin zu einer ressourcenschonenden Wärme- und Kälteversorgung zu gelangen. anex übernimmt im Auftrag von WWZ die gewerksübergreifende Koordination für die Gewährleistung einer durchgängigen Gesamtplanung – von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme.

Weiterführende Informationen zum Projekt Circulago finden Sie im Artikel von Aqua & Gas Nr. 2/2018: zum Artikel

Resultate
Nachhaltige Energieversorgung der Stadt Zug

Leistungsumfang
Übergeordnete konzeptionelle und technische Koordination und Gesamtplanung

Projektdauer
2017 - 2019

Mitarbeiter
Matthias Kolb, Gesamtprojektleitung
Jakob Scherer, Hydraulik
Thomas Gautschi, Koreferat

EVE AG

Energieverbund Einsiedeln

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Verschiedene Initianten aus Einsiedeln, darunter das Kloster Einsiedeln, zwei Altholzverwertungsunternehmen und der Bezirk Einsiedeln, haben gemeinsam beschlossen in einen Wärmeverbund zu investieren. In der Region für die Region ist die Idee. Lokal vorhandenes Altholz, das vorwiegend aus Abbrüchen stammt, wird durch die ansässigen Recycler aufbereitet und im Bereich der Remise des Klosters Einsiedeln in speziell konzipierten Holzheizungen verbrannt. Die Wärme wird über ein Fernwärmenetz zu den Kunden geführt.

Resultate
Nutzung des örtlichen Altholzes für die Wärmeversorgung des Klosters Einsiedeln und weiterer Gebäude in der Altstadt Einsiedeln

Leistungsumfang
Gesamtprojektleitung
Geschäftsmodellentwicklung
Vertragswesen
Bauleitung

Projektdauer
Inbetriebsetzung Ende 2017

Mitarbeiter
Thomas Gautschi, Gesamtprojektleitung
Reto Storz, Koordination Realisierung

 

Konsortium energienetz GSG

Wärme- und Kälteversorgung City-Garage St. Gallen

Die City-Garage AG erstellt in St. Gallen einen Neubau mit Werkstatt, Büro und Showroom. Der Neubau befindet sich im Gebiet des energienetz GSG (Gossau, St. Gallen und Gaiserwald), einer Interessevereinigung für die Umsetzung zukunftsweisender Energieprojekte. 

Anschluss Anergienetz
Die Wärme- und Kälteversorgung der City-Garage soll künftig über das Wärmenetz GSG erfolgen, über das die im Gebiet vorhandene Abwärme zur Verfügung gestellt wird. Als Übergangslösung wird eine reversible Luft-Wasser-Wärmepumpe eingesetzt, die so ausgelegt ist, dass sie später an das Wärmenetz angeschlossen werden kann. Die Nutzung des Grundwassers statt der Luftfassung wurde aufgrund unzureichender Durchlässigkeit des Untergrunds verworfen. 

Contracting-Vertrag
Für die Wärme-und Kälteversorgung durch das Konsortium 'energienetz GSG Contracting' wurden die Grundlagen zur Erstellung eines Contracting-Angebots zu Händen der City-Garage AG erarbeitet. Als Grundlage für das Contracting-Angebot wurde eine Investitions- und Betriebskostenrechnung (Lebenszykluskosten) erstellt, ein entsprechendes Tarifmodell sowie der Contracting-Vertrag inkl. der notwendigen Beilagen (Übersichtsplan, Schnittstellenschema und Technische Anschlussbedingungen) erarbeitet. Es wurde berücksichtigt, dass das Betreiber- und Tarifmodell einen einfachen Übergang hin zum Anschluss an das geplante Wärmenetz GSG ermöglicht.

Resultate
Wärme- und Kälteversorgung
Vorbereitung eines Anschlusses für das künftige Anergienetz

Leistungsumfang
Vorprojekt
Bauprojekt
Realisierung

Projektdauer
Juli 2016 – Sept. 2017

Mitarbeiter
David Elmer, Projektleitung Heizung / Kälte
Matthias Kolb, Energiekonzept

Pensimo Management AG

Energiekonzept GRETAG Areal

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Die Stiftung Turidomus plant im  GRETAG Areal in Regensdorf neue Wohn- und Dienstleistungsgebäude. Ziel ist eine arealübergreifende Energieversorgung unter Einbezug der bestehenden Gebäude zu realisieren. Für die Stiftung Turidomus sind neben der Wirtschaftlichkeit auch ökologische und gesellschaftliche Werte von zentralem Stellenwert. Es werden entsprechend auch neue, zukunftsweisende Technologien mit in die Betrachtung der künftigen Energieversorgung mit einbezogen.

Resultate
Arealübergreifendes, zukunftsweisendes Energiekonzept 

Leistungsumfang
Machbarkeitsstudie Energieversorgung

Projektdauer
Januar - März 2017

Mitarbeiter
Matthias Kolb, Energiekonzept