Neubau Sonova Phonak, Murten

Low-Tec-Energiekonzept

Visualisierung: OOS AG

Visualisierung: OOS AG

Die Phonak Communications AG, welche zur Sonova Holding AG gehört, plant ihren Hauptsitz in einen Neubau in Murten zu verlegen. Für den Teil Hautechnik wurde neben dem Vorprojekt zusätzlich auch ein Energie- und Medienversorgungskonzept erarbeitet.

Low-Tec-Ansatz
Das Energiekonzept verfolgt einen klaren Low-Tec Ansatz: Das Gebäude soll mit möglichst einfachen technischen Installationen auskommen. Dabei wird weitgehend auf die Komfortlüftung verzichtet und die Anordnung des Gebäudes in Zusammenhang mit den unterschiedlichen Luftanströmungsdrücken der dynamischen Fenstersysteme genutzt. Der Frischluftersatz in den Sitzungszimmern wird mittels Luftüberströmung und Unterdruckventilatoren in den Oblichtern erfolgen. Im Erdgeschoss wird die Lufthygiene über eine Komfortlüftung gewährleistet.

Aktivierung der Bauteile
Für die thermische Behaglichkeit im Sommer und Winter ist eine Aktivierung der Bauteile angestrebt. Versorgt wird die Bauteilaktivierung über die Nutzung des Erdreiches und unterstützend über eine reversible Kältemaschine.

Resultate
Gebäudetechnikkonzept
Energie- und Medienkonzept Low-Tec

Leistungsumfang
Projekterarbeitung

Projektdauer
2018 - 2020

Mitarbeiter
Thomas Gautschi, Gesamtprojektleitung
Felix Frei, Projektleitung Energie

Schweizer Pavillon Expo 2020

Visualisierungen: OOS AG

An der Expo 2020 in Dubai UAE wird die Schweiz mit einem der grössten Pavillons präsent sein. Zusammen mit dem Architekturbüro OOS und Präsenz Schweiz wurde ein Gebäude entworfen, welches den Besuchern die Werte und Traditionen der Schweiz näherbringen wird.

Gewerke Lüftung, Kälte, Sanitär, Sprinkler und GA
Die Planung umfasst die Gewerke Lüftung, Kälte, Sanitär, Sprinkler und Gebäudeautomation, wobei der Schwerpunkt auf möglichst ökologischen und energiesparenden Lösungen liegt. Die Umsetzung aller Gesetze, Normen und Standards von Dubai und der Expo 2020 erwies sich als grosse Herausforderung. Zudem muss die gesamte Gebäudetechnik auf die klimatischen Gegebenheiten einer Wüsten-Küstenregion abgestimmt sein.

Planung mit BIM
BIM wurde von allen Mitplanern eingesetzt. Das Gebäudemodell wurde von allen Fachplanern komplett dreidimensional gezeichnet. Der Informationsaustausch erfolgt über BFC mit BIMCollab oder direkt durch den Austausch des Modells per IFC. Alle im Modell enthaltenen Informationen werden im interaktiven Raumbuch BuildingOne abgebildet wobei die Synchronisation direkt mit dem 3D-Modell verknüpft ist. Die Ausschreibung des gesamten Projekts erfolgt funktional, wobei anstatt einem Leistungsverzeichnis ein komplettes 3D-Modell zusammen mit dem digitalen Raumbuch für Kostenermittlung dem Totalunternehmer dient.


Referenzblatt Swiss Pavillon Dubai

Resultate
Funktionale Ausschreibung
3D-Gebäudetechnikmodell nach IFC
Interaktives Raumbuch mit BuildingOne
Kollaboration mit BFC und BIMCollab

Leistungsumfang
SIA Phasen 31 - 51
Gesamtprojektleitung Gebäudetechnik
BIM Fachkoordination

Projektdauer
2018 - 2019

Planungsmethode
BIM

Mitarbeiter
Thomas Gautschi, Konzept
Christoph Ris, GPL und BIM-Koordinator
Sven Treichl, Koreferat Kälte
Loris Steinmann, Koreferat Sanitär

Alte Reithalle, Aarau

Visualisierung: Atelier Barão-Hutter

Visualisierung: Atelier Barão-Hutter

Die Alte Reithalle steht mitten in Aarau und wurde früher vom Militär genutzt. Sie ist historisch wertvoll und Bestandteil des denkmalpflegerischen Inventars militärischer Hochbauten des Bundes. In den letzten Jahren wurde die hohe Halle mit offenliegendem Dachstuhl für kulturelle Anlässe zwischengenutzt.

Im Juni hat sich das Aarauer Stimmvolk für den Umbau- und Sanierung zu einem Theater- und Konzerthaus ausgesprochen: ein Haus für Theater, Tanz, Zirkus und Musik soll es werden und Platz für 600 Besucherinnen und Besucher bieten.

Um das Team des Atelier Barão-Hutter, das den Architekturwettbewerb gewonnen hat, übernehmen wir die gesamte Gebäudetechnikplanung vom Vorprojekt bis zur Realisierung.


Referenzblatt Alte Reithalle Aarau

Resultate
Transformation der Alten Reithalle Aarau in ein grosses, variabel nutzbares Konzert-, Tanz- und Theaterhaus von höchster atmosphärischer, betrieblicher und klanglicher Qualität

Leistungsumfang
Gebäudetechnikplanung

Projektdauer
2017 - 2020

Mitarbeiter
Matthias Kolb, Projektleitung
David Steinmann, Koordination, Sanitär
Sven Treichl, Heizungsplanung
Roman Basler, Lüftungsplanung
Bruno Weise, HKG, Elektro-, MSRL-Planung

Eidgnoss Bahnhofstrasse, Zürich

Erweiterung und Ersatz der bestehenden haustechnischen Anlagen

Das Gebäude «Eidgnoss» steht an der Bahnhofstrasse 13 / 17 – direkt neben der berühmten Liegenschaft der Confiserie Sprüngli am Paradeplatz. Die Zürcher Bahnhofstrasse ist – neben den Nieder-lassungen zahlreicher Banken – weltweit eine der teuersten und exklusivsten Einkaufsstrassen.

Im Erdgeschoss des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes «Eidgnoss» sind ein Uhrengeschäft, ein Kleiderladen und eine Parfümerie eingemietet. In den oberen Geschossen befinden sich Büroräumlichkeiten, wobei die gebäudetechnischen Anlagen veraltet sind und nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entsprechen. Die meisten technischen Anlagen müssen erweitert, saniert oder ersetzt werden. Die Planung umfasst die folgenden Gewerke: Heizung, Klima, Kälte, Sanitär, Lüftung, Elektro und Ge-bäudeautomation.

Die gesamte Fachbauleitung der Haustechnik vor Ort wird durch anex Ingenieure geführt. Die Erweiterung und der Ersatz der haustechnischen Anlagen – währenddessen die Läden in Betrieb bleiben müssen – erweist sich als komplexe Herausforderung, da der letzte Planstand aus den 1970er Jahre nicht mit der vorgefundenen Baustruktur übereinstimmt.

Planen im Bestand und im laufenden Betrieb verlangen eine gute Zusammenarbeit der einzelnen Disziplinen und Gewerke, eine hohe Flexibilität und eine fachkundige effiziente Fachbauleitung vor Ort. Mit den sehr erfahrenen und gut ausgebildeten Mitarbeitern von anex Ingenieure kann in Zusammenarbeit mit den Architekten und den übrigen Planern ein termin-, kosten- und massnahmenge-rechter Umbau garantiert werden

Referenzblatt Eidgnoss Zürich

Resultate
klimatisierte Büroräumlichkeiten
Monoblock-Sanierung im laufenden Betrieb der Geschäfte im EG
Nasszellen- und Steigzonen-Sanierung
Erneuerung Warmwasser-Erzeugung

Leistungsumfang
SIA Phasen 31 bis 53

Projektdauer
2017 bis 2019

Mitarbeiter
Thomas Gautschi, Gesamtprojektleitung
Roman Basler, Projektleitung
Remo Amiet, Heizungsplanung
Carmela Stalder, Lüftungsplanung
Loris Steinmann, Sanitärplanung

Kantonsspital Winterthur

Sanitärplanung und räumliche Koordination

KS Winterthur_Visualisierung_Architekt_2_bearb.jpg

Für das neue Bettenhaus des Kantonsspitals Winterthur führt anex Ingenieure AG die Fachbauleitung Sanitär und die räumliche Koordination ab der Phase 41 (Ausschreibung) bis 53 (Realisierung, Inbetriebnahme) durch.

Der Neubau besteht aus einem zehngeschossigen Bettenhochaus mit 200 Spitalbetten, Neonatologie, Gebärabteilung und Dialysestation. Dazu schliesst ein siebengeschossiger Eingangstrakt an, in welchem Operationssäle, Untersuchungs- und Behandlungsräume untergebracht sind.

Resultate
Räumliche Koordination der Haustechnik
Fachbauleitung Medizinalgase und Sanitär

Leistungsumfang
Ausschreibung
Realisierung, Inbetriebnahme

Planungsmethode
Gebäudemodell Architektur und Gebäudetechnik in 3D

Projektdauer
2015 – 2020

Mitarbeiter
Thomas Gautschi, Gesamtprojektleitung
Andreas Stucki, Projektleitung
Markus Iten, Koordination Haustechnik
Jeannine Wüthrich, Koordination Haustechnik

Berthold

Studie Energie- und Medienversorgung

Hochschulgebiet_Zürich_Zentrum.jpg

Mit einer Gebietsplanung wird für das Hochschulgebiet Zürich-Zentrum die zukünftige Flächenentwicklung der drei Institutionen ETH, Uni Zürich sowie Universitätsspital koordiniert. Um die Energie- und Medienversorgung übergeordnet zu konzipieren sowie in Zukunft die Synergien zwischen den Institutionen besser zu nutzen, wurde im Rahmen des Richtplanverfahrens im Jahr 2015 ein übergeordnetes Konzept erarbeitet.

Zur Sicherstellung, dass die infrastrukturelle Entwicklung gemäss dem übergeordneten Konzept eingehalten wird, wurden nun die dazu benötigten Massnahmen detektiert und auf einer Umsetzungsagenda konkretisiert. Dazu wurde zusammen mit den Institutionen ein Mengengerüst des zukünftigen Bedarfs erarbeitet sowie eine Übersichtskarte im GIS erstellt, aus welcher die relevanten Grundlagen für die Energie- und Medienversorgung ersichtlich sind. In einer Projektskizze wurden die Massnahmen als Teilprojekte mit Verantwortlichkeiten, Kostenteilern und Teilschritten festgehalten. Diese werden nun im Projektsteuerungsausschuss des Hochschulgebiets Zürich-Zentrum festgesetzt und in die Umsetzungsagenda aufgenommen. 

Resultate
Konzeptionierung Energie- und Medienversorgung, GIS Karte und Umsetzungsplan

Leistungsumfang
Mengengerüst mit GIS Karte und Koordination der Medien: Wärme  / Kälte, Strom / Notstrom, Wasser / Abwasser / Regenwasser / Fernwärme
Definieren von Standards
Erarbeitung Massnahmen und Umsetzungsagenda

Projektdauer
Mai-Oktober 2017

Mitarbeiter
Felix Frei, Gesamtprojektleitung
Thomas Gautschi, Korreferat