Zwei neue Siedlungen am Anergienetz Friesenberg

Anergie-Wärmepumpe_Quartierzentrum.jpg

Die Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) eröffnet Ende 2017 den ersten Teil ihres neuen Quartierzentrums. Wie bereits andere Siedlungen der FGZ, wurde auch das neue Quartierzentrum an das genossenschaftseigene Anergienetz angeschlossen, um es mit Wärme und Kälte zu versorgen.

Im selben Zug wurde auch eine Übergabestation zur Wärmeversorgung der angrenzenden Wohnsiedlung Friesenberg erstellt. Die Siedlung gehört zur städtischen Stiftung «Wohnungen für kinderreiche Familien». Es ist die erste 'nicht FGZ-eigene Siedlung', Wärme aus dem Anergienetz bezieht. Wie bei der Auslegung des Anergienetz bereits vorgesehen, steht dieses neben der FGZ nun auch anderen Nutzern am Friesenberg zur Verfügung.

anex Ingenieure planten die Wärmezentralen und den Anschluss an das Anergienetz im Auftrag der Familienheim-Genossenschaft und der städtischen Stiftung als Subplaner von Amstein+Walthert AG. Besonders herausfordernd war dabei die Umsetzung der HFO-Wärmepumpe und der damit notwendigen Sicherheitsmassnahmen. HFO ist ein erst kürzlich eingeführtes Kältemittel, das ein Global Warming Potential (GWP) gegen Null aufweist und das synthetische Kältemittel R134 mit einen GWP um 1'300, ersetzen soll. 

Matthias Kolb

Anex Ingenieure AG, 216 Zurlindenstrasse, Zürich, ZH, 8003